Aktuelles
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Verkürzte Sprechzeiten vom 14.04.2025-16.04.2025 von 08:00-12:00Uhr
Urlaub vom 17.04.2025-25.04.2025 Praxis geschlossen
Vertretung:
Praxis Dres. med. Oberle
Vollaringer Weg 4
72184 Eutingen
Tel: 07459/91273
Praxis Dres. Ostertag/Hermann/Schmid Remmingsheim
Hauptstr. 11
72149 Neustetten/ Deutschland
Tel.: 07472 / 26001
Web: http://www.ostertag-herrmann.cgm-docsite.com/
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Umliegende Ärzte:
Praxis Dres. med. Oberle
Vollmaringer Weg 4
72184 Eutingen
Tel: 07459/91273
Praxis Klöble
Bahnhofstraße 23
72181 Starzach
Tel.: 07483 / 1301
Praxis Dres. Ostertag/Hermann/Schmid Remmingsheim
Hauptstr. 11
72149 Neustetten/ Deutschland
Tel.: 07472 / 26001
Web: http://www.ostertag-herrmann.cgm-docsite.com/
Praxis Dr. Dethloff Hochdorf
Böblinger Str. 5
72202 Nagold-Hochdorf
Tel: 07459/93130
Praxis Dr. Helber/Noll Bieringen
Starzacher Straße 48
72108 Bieringen/Rottenburg am Neckar
Tel: 07472 / 8844
Praxis Dres. Ikker und Ikker-Spiecker in Bondorf
Hindenburgstr. 31
71149 Bondorf
Tel: 07457/1284</strong
Dr. Ziegler
Schlossstr. 68
72202 Nagold-Vollmaringen
Tel: 07459/91150
Außerhalb der Öffnungszeiten
24 Stundenhausärztlichen Notdienst: 116 117
Notfallpraxis Herrenberg im KH: Freitag ab 16.00 Uhr und am Wochenende/Feiertage
In lebensbedrohlichen Notfällen: 112
Da wir, auch durch den nun einsetzenden Hausärztemangel, stetig steigende Patientenzahlen hatten, sind wir auch an unserer Kapazitätsgrenze angelangt.
Aktuell nehmen wir , da Frau Dr. Mahr und Frau Dr. Gold unser Team verstärkt haben, begrenzt neuen Patienten auf.
Wir nehmen nur Neupatienten aus Ergenzingen, Eckenweiler und Baisingen.
Vorraussetzung wäre die Einschreibung in den Hausarztvertrag. Nur dadurch können wir gewährleisten, daß wir auch für neue Patienten alle Leistungen bezahlt bekommen.
Bitte haben Sie Verständnis für diese Maßnahme. Anders lässt sich nicht gewährleisten, daß wir unsere Patienten mit ausreichend Zeit und Sorgfalt behandeln.
Liebe Patientinnen und Patienten,
Sie haben sicherlich schon erfahren, dass die sogenannte elektronische Patientenakte (ePA) eingerichtet werden soll, die auf Servern privater Firmen im Auftrag der Krankenkassen zentral gespeichert wird. Vielleicht haben Sie auch bereits Informationen von Ihrer Krankenkasse dazu erhalten. In der ePA sollen künftig alle bei Ihrer Behandlung anfallenden Daten, sei es in niedergelassenen Praxen, im Krankenhaus oder bei der Physiotherapie, gespeichert werden. Selbstverständlich befürworten wir eine sinnvolle und funktionierende Digitalisierung, wenn dadurch der Datenaustausch im Gesundheitswesen für alle Beteiligten verbessert wird. Wir haben aber noch erhebliche Bedenken gegen die Einführung zum aktuellen Zeitpunkt – aus folgenden Gründen: Video zur EPA
-Gestörte Praxisabläufe: Bisher wurde die ePA in keiner Weise im Praxisalltag ausreichend getestet. Es ist zu befürchten, dass es wieder einmal zu erheblichen Verzögerungen der Praxisabläufe kommen wird. Dadurch würden wir wertvolle Behandlungszeit verlieren, die ohnehin schon knapp bemessen ist.
-Datensicherheit gefährdet: Die Gesundheitsdaten aller Patientinnen und Patienten sollen zentral gespeichert werden. Wie allgemein bekannt, werden immer wieder sensible Daten gehackt. Und: Es ist leicht möglich, aus vielen pseudonymisierten Daten doch auf die jeweilige Person zu schließen, sodass eigene Gesundheitsdaten öffentlich werden können. Zu Erläuterung: Bei der neue ePA geht es nicht um die gängigen Arztbriefe und Befunde, die wir mit Arztpraxen austauschen, sondern um eine dauerhafte Speicherung Ihrer gesamten Gesundheitsdaten auf externen Servern.
-Zugriff auf Gesundheitsdaten: Im Gesetz, das die ePA regelt, ist vorgesehen, dass auf Ihre Gesundheitsdaten von Dritten zugegriffen werden kann. Dies können beispielsweise Forschungseinrichtungen oder auch Firmen sein. Dieser Zugriff auf Ihre Gesundheitsdaten ist dann nicht nur in Deutschland, sondern auch international möglich. Es wird nahezu unmöglich sein, zu überblicken, wer alles Zugriff auf Ihre Gesundheitsdaten hat. Für uns Ärztinnen und Ärzte und Psychotherapeutinnen und -therapeuten haben die ärztliche Schweigepflicht und der vertrauliche Umgang mit Ihren Gesundheitsdaten oberste Priorität!
Wie Sie sehen, gibt es derzeit von unserer Seite noch erhebliche Bedenken gegen die jetzige Einführung der ePA, ihre Praktikabilität im Praxisalltag und die Sicherheit Ihrer Daten. In diesem Zusammenhang können wir für die mit der Einführungen der ePA zusammenhängenden Risiken selbstverständlich keine Haftung übernehmen. Sie haben die Option der ePA zu widersprechen. Wir empfehlen Ihnen, zum jetzigen Zeitpunkt Gebrauch von dieser Möglichkeit zu machen. Das kann formlos bei Ihrer Krankenkasse geschehen. Dadurch entstehen Ihnen keinerlei Nachteile bei der Behandlung. Falls Sie nichts unternehmen, wird Ihre elektronische Patientenakte jedoch automatisch angelegt.
Ihr Praxisteam
Liebe Patienten, auch nachdem Fr. Dr. med. Christine Mahr unser Team verstärkt hat, müssen wir den Patientenzustrom einschränken. Es gelten daher bestimmte Kriterien für die Neuaufnahme von Patienten. Bei Interesse informieren wir Sie gerne darüber.
Bei einer Einwohnerzahl von fast 4.200 Einwohnern ist Ergenzingen mit nur einer Hausarztpraxis kaum zu versorgen, da wir auch Pat. aus den umliegenden Gemeinden haben. In kleineren Gemeinden, wie z. B. Seebronn (weniger als die Hälfte der Einwohner) ist dies möglich. Wir versorgen natürlich Notfälle und nehmen auch schwerkranke Pat. auf, die keine Möglichkeit einer anderen ärztlichen Versorgung haben. Bitte sprechen Sie uns geziehlt darauf an, damit wir in solchen Fällen eine leichte und wohnortnahe Versorgung gewährleisten können. Junge und mobile Pat. müssen aber vielleicht weitere Wege auf sich nehmen. Bitte haben Sie für diesen Schritt Verständnis.
Es wird eine Herausforderung für die Politik und das Gesundheitswesen sein, die immer größer werdenden Lücken zu schließen und es bleibt fraglich, ob dies in naher Zukunft passieren wird und der Ärztemangel auf dem Land gestoppt werden kann.
Liebe Patientinnen und Patienten,
Die ambulante Versorgung stirbt, helfen Sie mit, sie zu retten! Es betrifft auch Sie!
Es soll hier nicht hysterisch geklagt werden, aber nicht zuletzt auch durch das Urteil des Bundessozialgerichts über die Poolärzte im Notdienst wird unsere Tätigkeit immer mehr mit Schwierigkeiten belastet.
Viele Patienten können die teils komplexen Vorgänge nicht verstehen, wie zum Beispiel die Digitalisierung und auch das Problem der Poolärzte im Bereitschaftsdienst. Aber es bedeutet dass nun alle Ärzte mit einer Zulassung wieder selber die Dienste leisten müssen. Und man mag sich fragen ob ein Radiologe der 30 Jahre als Radiologe tätig ist der Aufgabe eines Notdienstes gewachsen ist. Aber darüber machen sich Lauterbach und Co. keine Gedanken.
Wir haben einen manifesten Hausärztemangel auch wenn dies anscheinend nicht von den Entscheidungsträgern erkannt wird. Und die nachkommende Ärztegeneration wird sich lieber anstellen lassen als in die eigene selbstständige Niederlassung zu gehen (aus eben den genannten Gründen)
Das bedeutet, Heuschreckenkonzerne werden Arztesitze aufkaufen und nach gnadenlos wirtschaftlichen Kriterien betreiben. Eine klassische Arzt Patienten Beziehung wie in der jetzigen hausärztlichen Medizin wird dann von gestern sein. Ferner werden die Ambulanzen in den Kliniken zunehmend belastet werden wo sie jetzt schon an der Belastungsgrenze sind.
Praxen werden geschlossen, weil Ihre Ärztinnen und Ärzte in Rente gehen und es keine Nachfolger gibt. Die Folge sind lange Wartezeiten und weite Anfahrtswege. Leistungen werden vorenthalten, weil Ärztinnen und Ärzte diese von den Krankenkassen nicht oder nur teilweise erstattet bekommen. Wir können uns kaum noch Zeit für Sie nehmen.
Bitte unterzeichnen Sie die Petition:
Deshalb haben auch wir in Stuttgart protestiert: hier geht es zum Video
Info unter : https://www.praxisinnot.de
Wir fordern:
1: Eine adäquate Finanzierung und Entbudgetierung der niedergelassenen Haus- und Facharztpraxen zur Sicherung und Aufrechterhaltung der ambulanten Versorgung
2.: Die nachhaltige Entbürokratisierung. Wir ersticken in Formularwut und unnötige Anfragen durch Krankenkassen etc. Das nimmt uns die Zeit für unsere Patienten
3.: Eine sinnvolle und nachhaltige Digitalisierung. Das elektronische Rezept und die elektronische Krankmeldung hören sich zwar gut an sind aber mit einem enormen Aufwand für die Praxen verbunden.
Allein der Tausch der jetzigen digitalen Infrastruktur kostet die Beitragszahler 200.000.000 €
4.: Die Re-Organisierung des hausärztlichen Notdienstes wie schon in der Vergangenheit mit Poolärzten um niedergelassene Ärzte zu entlasten
5.: Der Gesundheitsminister soll sich lieber um diese Dinge kümmern und darum dass Medikamente keine Mangel waren mehr sind. Anstatt Nebelkerzen wie die Cannabislegalisierung zu propagieren.
Und bitte verstehen sie uns nicht falsch. Wir lieben unseren Beruf und wir lieben es mit ihnen, liebe Patienten, Kontakt zu haben. Aber die Politik legt uns mehr mehr Steine in den Weg.